…bringt so manches Problem mit sich. Sowohl für Mieter als auch für Vermieter. Viele unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichem Wissenstand und unterschiedlicher Eigenständigkeit. Um den Kopf vom lernen frei zu bekommen machte ich mich auf die Suche nach bestimmten Dingen und förderte einiges Interessantes zusammen.
Eine Zusammenfassung verschiedener Nachforschungen meinerseits:
Ein ausführlicher Artikel zur Streupflicht ist hier: Streupflicht zu finden.
Fragen wie: Muss ich das Laub auch entfernen? Ab wann muss ich streuen und das Haus frei haben? Welche Seite meines Hauses muss ich streuen? Hat der Mieter im Erdgeschoss immer die Streupflicht? Und vieles weitere ist dort zu finden.
Abfall? – Alles in einen Pott? Mitnichten!
Wohin also mit dem Abfall und was kommt wo rein? Manchmal führt dies zu Verwirrung z.B. Bei Verpackungen von Nahrung. Zum Teil kommt es in den gelben Sack zum Teil in den Restmüll. Ein Nachschalgewerk und allgemeine Informationen finden sich hier: Nachschlagewerk und Informationen zum Abfall (Die Abholdienste und verschiedenen Zeiten müssen natürlich für den eigenen Wohnort rausgesucht werden)
Vom Restmüll bis zu Baterien kann man Links alles auswählen. Sehr sinnig ist auch das Abfall ABC. Wenn wir nicht Wissen wohin mit den Musikcassetten dann schnell unter M nachgeschaut und schon wissen wir es:
Musikcassetten gehören in die graue Restmülltonne.
Und sollte mal der Kleiderschrank wieder aus allen Nähten platzen, Google hilft weiter wo die nächste Abgabestelle ist.
Wasser, Strom und Energie an sich sparen, spart auch eine Menge Geld. Ein paar Dinge hierzu:
- Wie man Wasser sparen kann dafür finden sich einige Dinger hier: Wasser sparen
Heizen und Lüften:
1. Fenster nicht auf „Dauerkipp“ stellen! Hier entstehen unbemerkt die höchsten Wärmeverluste.
2. Nicht zuerst die Räume überheizen und dann mittels Lüften wieder runter kühlen!
Temperaturen:
In Wohnräumen 20 °C bis 22 °C,
in der Küche 18 °C bis 20 °C,
im Schlafzimmer 16 °C bis 18 °C
Oftmals wird durch tiefere Temperaturen sogar ein tieferer Schlaf ermöglicht.
im Badezimmer bis maximal 23 °C
3. (Morgens und Abends vor dem Schlafen gehen) Zimmer gut Lüften 2- bis 3-mal täglich für 5 Minuten kräftig lüften. Längere Zeiten wirken nachteilig, da die Wohnung erst wieder komplett geheizt werden müsste. Generell sollten die Fenster verschlossen bleiben, wenn nicht gerade komplett gelüftet werden soll.
4. Vor dem Lüften Heizung abstellen
5. Möbel und Gardinen nicht direkt vor die Heizung (15 Prozent mehr Heizkosten)
6. Nicht mit Strom heizen (Heizlüfter nur im Ausnahmefall, da sie am meisten Geld
verbrauchen)
7. Vor dem Verlassen des Zimmers die Heizung einen Strich runter drehen. (Die Wohnung kühlt nicht aus, aber die Absenkung der Raumtemperatur um 1 °C spart schon 6 Prozent der Heizenergie!)
8. Zudem ist eine Entlüftung des Heizkörpers in regelmäßigen Abständen anzuraten. Dies sollte mindestens einmal pro Heizperiode erfolgen, da es sonst zu Störungen im Warmwasserfluss der Heizung kommen kann.
Ein Thermostat hilft die Temperatur auf ein erträgliches Maß einzustellen und konstant zu halten. Thermostate ermöglichen ebenfalls individuelle Hauptheizzeiten, sowie eine Nachtabsenkung. Zudem ist eine Entlüftung des Heizkörpers in regelmäßigen Abständen anzuraten.
Vorsicht: Wer zum Beispiel das Wohnzimmer über Nacht und am Tag auskühlen lässt, um es dann abends für ein paar Stunden aufzuheizen, wird trotz hoher Lufttemperaturen das Frösteln bekommen: Zum Temperaturempfinden trägt auch die Strahlungswärme der Wände bei. Lassen Sie die Wände nicht auskühlen!
Behalten Sie die Feuchtigkeit mit einem Hygrometer im Blick: Mehr als 65 % Luftfeuchtigkeit sollten im Haus nicht herrschen, Werte unter 35 % sind ebenfalls ungesund.
Vorsicht: Beim Lüften in den Sommermonaten kann an kalten Bauteilen die Luftfeuchtigkeit kondensieren. Dieses Phänomen kann man zum Beispiel an freiliegenden, „schwitzenden“ Kalt wasserleitungen beobachten. Deshalb sollten Keller im Sommer möglichst wenig, und wenn, nur in kühlen Morgenstunden gelüftet werden. Falsches sommerliches Lüften ist eine häufige Ursache für feuchte Keller!
Bis zu 20 Prozent der Energie gehen durch Zugluft an Fenstern und Türen verloren. Dabei lassen sich zugige Fenster und Türen leicht und kostengünstig abdichten. Der Handel bietet eine breite Palette von Dichtungsbändern aus Schaumstoff an. Besser sind Profildichtungen. Sie sind zwar etwas teurer, aber auch haltbarer. Zieht es unter der Eingangs- oder Balkontür hindurch, helfen einfache Dichtungsbürsten aus dem Baumarkt. Sie lassen sich an der Unterkante der Tür anschrauben. Wer Rollläden oder Vorhänge über Nacht schließt, vermeidet zusätzlichen Wärmeverlust über die Fensterflächen.
Allgemein Stromsparen:
- Ein Wechsel des Stromanbieters sollte immer in Betracht gezogen werden. Daher lohnt es sich zu informieren. Im Internet gibt es verschiedene Quellen die z.B. alle Stromanbieter in einem bestimmten PLZ Bereich miteinander vergleichen.
- Standby achten (Evtl. Master-Slave Steckdose oder mit Kippschalter)
- Lassen Sie nur dort Licht brennen, wo sie es auch brauchen (Nicht Abwesend sein oder wenn abwesend, dann ausschalten!)
- Es lassen sich bis zu 80 Prozent Strom sparen, wenn sie Energiesparlampen oder LED Lampen statt herkömmliche Glühlampen benutzen.
- Vemeiden Sie Deckenfluter, die verbrauchen noch mal das 5fache einer normalen Glühlampe
- Vorsicht beim Strom sparen durch Halogen-Lampen, diese verbrauchen zwar weniger Strom als herkömmliche Glühlampen, jedoch brauchen sie meist mehr als eine Halogen-Lampe für einen Raum. Hier ist genaues Nachrechen gefragt
- Energiesparsame Geräte kaufen (Energieeffizienzklasse beachten)
Küche:
- Stellen Sie die Temperaturen in ihren Kühl- und Gefrierschränken nicht niedriger als nötig (Kühlschrank: 7 °C, Gefrierschrank: -18 °C)
- Achten Sie darauf, dass Sie Töpfe (mit Deckel!) benutzen die mindestens den gleichen Durchmesser wie die Herdplatte haben, sofern Ihre Herdplatte das nicht von alleine Regeln kann.
- Benutzen Sie lieber eine Gefriertruhe als einen Gefrierschrank um Strom zu sparen.
- Stellen Sie die Gefriertruhe in einen kalten Raum wie dem Keller (achten Sie aber auf die Anweisungen in der Bedienungsanleitung), dass reduziert den Stromverbrauch nochmals.
- Waschen Sie grobe Speisereste auf dem Geschirr nicht ab sondern entfernen Sie diese mit einer Serviette o.ä. bevor Sie diese in eine Spülmaschine stecken.
- Lassen Sie die Tür von der Spülmaschine nicht so lange auf, damit Speisereste nicht festtrocknen und Sie diese dann nachspülen müssen
- Sparen Sie Strom indem Sie beim Erwärmen von Gerichten unter 500g die Mikrowelle und nicht den Herd benutzen.
- Restwärme nutzen, also schon etwas früher auf Null stellen, es wird noch nachgeheizt und das Essen auch gar
- Tauen Sie Ihren Kühlschrank und Ihr Gefrierfach auch regelmässig ab
eine Eisschicht im Kühlschrank erhöht den Energiebedarf deutlich!
- Warme Speisen erst Abkühlen lassen bevor man sie in den Kühlschrank stellt
- Bei kleinen Wassermengen den Wasserkocher nutzen. Auch für Paste, Eier und vieles mehr lohnt es sich, das Wasser im Wasserkocher vorzukochen und dann kochend in den Topf zu schütten!
- Beim Elektroherd: Kochstellen rechtzeitig vom Ankochen auf Fortkochen herunterschalten. Die Kochstellen fünf bis zehn Minuten vor Ende der Gardauer ausschalten und die Nachwärme nutzen.
- Beim Backen auf das Vorheizen verzichten. Backofentür nicht zu oft öffnen. Nachwärme nutzen.
- Kaffee- oder Teemaschine nicht zum warm Halten verwenden. Besser Getränke in eine Thermoskanne umfüllen.
- Herd und Kühlschrank schließen und nur kurz öffnen
- Volle Spülmaschine und nicht nur für 2-3 Teile anstellen -> richtiges Programm wählen -> je nach Verschmutzungsgrad, Eco-Taste nutzen
Waschen:
Im Sommer sollten Sie keinen Trockner nutzen, sondern lieber Ihre Wäsche im Freien aufhängen. Im Winter jedoch sollten Sie, wenn Sie keinen Trockenboden bzw. Keller haben, den Wäschetrockner nutzen. Der Strom-Verbrauch des Trockners ist geringer als die Energie die Sie brauchen um den Raum, indem Sie ihre Wäsche trocknen, wieder auf die Ausgangstemperatur zu heizen. Denn die Temperatur sinkt durch das Trocknen der Wäsche und dem anschliessenden Lüften.
Vermeiden sie zusätzliche Programme wie das Vorwaschprogramm und behandeln Sie schwierige Flecken und/oder weichen die Wäsche vorher ein.
Benutzen Sie die Kochwäsche nur bei Krankheit ansonsten, reichen Temperaturen bis zu 60 °C. aus
Bügeln Sie nur Sachen, die wichtig sind; wenn Sie Handtücher und Pullover nur mit der Hand glatt streichen, können Sie schon bis zu 8 Euro im Jahr sparen.
bei generellen Problemen mit Luftfeuchtigkeit kann ein Luftentfeuchtungsgerät helfen
volle Waschmaschine, nicht halbleer anstellen oder nur für einzelne Kleidungsstücke!
richtiges Programm wählen -> je nach Verschmutzungsgrad, Eco-Taste nutzen
Und zum Waschen noch die “Symbolkunde” (Pflegesymbole) auf den Etiketten der Kleidungsstücke: Pflegesymbole (auch sind hier Tipps zur Fleckenentfernung zu finden)
Umweltschutz:
- Richtig dosieren. Mehr ist nicht gleich besser.
- Effizienz: Für ein Pommes den Backofen auf 220Grad (+vor)heizen und dann 20 Minuten backen bringt nichts genau wie 10Liter Wasser zu erhitzen um 1 Ei zu kochen
Umweltschutz bei der Reinigung
In den meisten Putzschränken findet sich eine ganze Batterie von Spezialreinigern. Die meisten davon sind nicht nur unnütz, sie belasten außerdem das Abwasser.
Eine Hand voll Putzmittel reicht aus, um sämtliche Verschmutzungen im Haushalt zuverlässig zu entfernen:
- Allzweckreiniger
Für alle abwaschbaren Flächen, z. B. Fußboden, Möbel, Edelstahl, Herd, Glas, Metalle
- Spülmittel
Zur Geschirrreinigung, zum Abwaschen von Möbeln, Kühlschrank und Glas
- Scheuermittel oder Schlemmkreide
Zum Entfernen hartnäckiger Verschmutzungen auf unempfindlichen Oberflächen
- Bürste, Scheuerschwamm und Topfreiniger
Zum Entfernen hartnäckiger Verschmutzungen
- evtl. Spiritus
zur Glas- bzw. Fensterreinigung
Wärmedämmung des Gebäudes:
Ein wichtiger Faktor für eine grundlegende Energieersparnis ist eine ausreichende Dämmung des Gebäudes. Besonderes in Altbauten ist kaum eine ausreichende Dämmungsschicht zu finden. Insbesondere über alte Fenster geht eine Menge Energie verloren. Auskunft über die Energieeigenschaften Ihres Gebäudes liefert beispielsweise ein Energiepass. Ferner können mit einer Wärmebildkamera Schwachstellen in der Wärmedämmung erkannt werden und folglich ausgebessert werden. Eine Investition in eine ausreichende Dämmung amortisiert sich in der Regel durch die hohe Energieersparnis sehr schnell. Außerdem sind für Modernisierungen häufig Fördermöglichkeiten vorhanden.
Verfügt Ihr Haus über einen veralteten Brennwertkessel, ist hier das größte Energiesparpotential zu finden. Indem Sie ihre Brennwerttechnik aufrüsten, können sie 20 bis 40% des jährlichen Verbrauchs einsparen. Im Gegensatz zu den älteren Heizkesseln, wird die Abwärme des Abgases mit Moderner Brennwerttechnik nicht aus dem Schornstein geleitet, sondern ebenfalls genutzt.
Überprüfung der bestehenden Heizungsanlage
Ein weiterer Ansatz zur Einsparung von Gas ist die Überprüfung der Speicheranlage. Diese ist häufig schlecht isoliert was dazu führt, dass sie Wärme abstrahlt, anstatt diese der Heizung zur Verfügung zu stellen. Selbiges gilt auch für die abführenden Leitungen. Als Kontrolle können Sie die Temperatur im Heizungskeller ermitteln. Ist diese hoch, ist davon auszugehen, dass unnötig Wärme verloren geht.
Als wichtiger Faktor gilt zudem die fristgerechte Reinigung und Wartung der Heizungsanlage. Nur ein Fachmann kann etwaige Unregelmäßigkeiten aufspüren und beheben. Dieser kann auch auf Verbesserungsmöglichkeiten hinweisen. Außerdem kann ein Fachmann die Einstellungen des Kessels überprüfen und gegebenenfalls anpassen.
langfristig technische Veränderungen planen/umsetzen (durch den Vermieter) So könnte man im Flur und evtl. auch vor den Eingangstüren (Bewegungs-)Sensoren für Licht anbauen. Dann geht das Licht sofort an, wenn jemand kommt und leuchtet automatisch 5 Minuten. Dann geht es wieder aus.
Da gibt es sicher noch mehr Sachen, wenn man drüber nachdenkt. (z. B. gibt es jetzt bessere Wäschetrockner mit Wärmepumpe. Mit Wärmepumpe bringt es. Das spart 40 Prozent Energie.
Am Besten mit Wärmepumpe – Testbericht
Thermohygrometer: Diese zeigen die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit an und überprüfen das Raumklima. Blinkt das rote Licht ist Lüften erforderlich. Küche? Bad?
Abdichtung breiter Ritzen an Fenstern und Türen mit selbstklebenden Streifen! (zu Hause macht man das privat selber)
Programmierbare Heizkörperthermostate (ab ca. 35 Euro im Baumarkt erhältlich) kann man pro Tag und über die ganze Woche programmieren (7 Tage) Senkt dann die Temperatur, wenn ihr nicht da seit.) -> Da jeder einen unterschiedlichen zeitlichen Ablauf hat recht sinnvoll, meistens vergisst man es ja die Heizung um einen Strich herunterzuregeln wenn man weggeht.
Anbringen von Dämmplatten oder flexiblen Dämmfolien (auch im Baumarkt erhältlich) hinter den Heizungen, da die Wände hier oft dünner sind.
Ein Thermostat hilft die Temperatur auf ein erträgliches Maß einzustellen und konstant zu halten. Thermostate ermöglichen ebenfalls individuelle Hauptheizzeiten, sowie eine Nachtabsenkung. Zudem ist eine Entlüftung des Heizkörpers in regelmäßigen Abständen anzuraten.
Ich hoffe das wird dem einen oder anderem weiterhelfen.