Lange, lange her…

…diese Worte schwirren mir bei verschiedenen Themen immer wieder im Kopf herum. Es ist über drei Monate her seit meinem letztem Blog-Eintrag. Es hat sich einiges getan und verändert. Zeitmangel und Stress spielten dabei auch eine gewisse Rolle. Geschichten, Gedichte, Fotoprojekte, allgemeine Projekte, das Klavier und vieles andere mussten darunter leiden. Ich hatte keine Lust, musste mir einiger Dinge Klarheit verschaffen und Veränderungen herbeiführen. Doch die Unzufriedenheit und Unklarheit begleitet mich teilweise noch immer, noch ist es nicht akzeptabel für mich wie es läuft. Demnächst werde ich mir die Zeit für die Dinge, welche in den Hintergrund gerückt sind wieder nehmen.

Das Leben in einer WG…

…bringt so manches Problem mit sich. Sowohl für Mieter als auch für Vermieter. Viele unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichem Wissenstand und unterschiedlicher Eigenständigkeit. Um den Kopf vom lernen frei zu bekommen machte ich mich auf die Suche nach bestimmten Dingen und förderte einiges Interessantes zusammen.

Eine Zusammenfassung verschiedener Nachforschungen meinerseits:

Ein ausführlicher Artikel zur Streupflicht ist hier: Streupflicht zu finden.
Fragen wie: Muss ich das Laub auch entfernen? Ab wann muss ich streuen und das Haus frei haben? Welche Seite meines Hauses muss ich streuen? Hat der Mieter im Erdgeschoss immer die Streupflicht? Und vieles weitere ist dort zu finden.

Abfall? – Alles in einen Pott? Mitnichten!
Wohin also mit dem Abfall und was kommt wo rein? Manchmal führt dies zu Verwirrung z.B. Bei Verpackungen von Nahrung. Zum Teil kommt es in den gelben Sack zum Teil in den Restmüll. Ein Nachschalgewerk und allgemeine Informationen finden sich hier: Nachschlagewerk und Informationen zum Abfall (Die Abholdienste und verschiedenen Zeiten müssen natürlich für den eigenen Wohnort rausgesucht werden)
Vom Restmüll bis zu Baterien kann man Links alles auswählen. Sehr sinnig ist auch das Abfall ABC. Wenn wir nicht Wissen wohin mit den Musikcassetten dann schnell unter M nachgeschaut und schon wissen wir es:
Musikcassetten gehören in die graue Restmülltonne.
Und sollte mal der Kleiderschrank wieder aus allen Nähten platzen, Google hilft weiter wo die nächste Abgabestelle ist.

Wasser, Strom und Energie an sich sparen, spart auch eine Menge Geld. Ein paar Dinge hierzu:

- Wie man Wasser sparen kann dafür finden sich einige Dinger hier: Wasser sparen

Heizen und Lüften:

1. Fenster nicht auf „Dauerkipp“ stellen! Hier entstehen unbemerkt die höchsten Wärmeverluste.
2. Nicht zuerst die Räume überheizen und dann mittels Lüften wieder runter kühlen!

Temperaturen:
In Wohnräumen 20 °C bis 22 °C,
in der Küche 18 °C bis 20 °C,
im Schlafzimmer 16 °C bis 18 °C
Oftmals wird durch tiefere Temperaturen sogar ein tieferer Schlaf ermöglicht.
im Badezimmer bis maximal 23 °C

3. (Morgens und Abends vor dem Schlafen gehen) Zimmer gut Lüften 2- bis 3-mal täglich für 5 Minuten kräftig lüften. Längere Zeiten wirken nachteilig, da die Wohnung erst wieder komplett geheizt werden müsste. Generell sollten die Fenster verschlossen bleiben, wenn nicht gerade komplett gelüftet werden soll.
4. Vor dem Lüften Heizung abstellen
5. Möbel und Gardinen nicht direkt vor die Heizung (15 Prozent mehr Heizkosten)
6. Nicht mit Strom heizen (Heizlüfter nur im Ausnahmefall, da sie am meisten Geld
verbrauchen)
7. Vor dem Verlassen des Zimmers die Heizung einen Strich runter drehen. (Die Wohnung kühlt nicht aus, aber die Absenkung der Raumtemperatur um 1 °C spart schon 6 Prozent der Heizenergie!)
8. Zudem ist eine Entlüftung des Heizkörpers in regelmäßigen Abständen anzuraten. Dies sollte mindestens einmal pro Heizperiode erfolgen, da es sonst zu Störungen im Warmwasserfluss der Heizung kommen kann.

Ein Thermostat hilft die Temperatur auf ein erträgliches Maß einzustellen und konstant zu halten. Thermostate ermöglichen ebenfalls individuelle Hauptheizzeiten, sowie eine Nachtabsenkung. Zudem ist eine Entlüftung des Heizkörpers in regelmäßigen Abständen anzuraten.
Vorsicht: Wer zum Beispiel das Wohnzimmer über Nacht und am Tag auskühlen lässt, um es dann abends für ein paar Stunden aufzuheizen, wird trotz hoher Lufttemperaturen das Frösteln bekommen: Zum Temperaturempfinden trägt auch die Strahlungswärme der Wände bei. Lassen Sie die Wände nicht auskühlen!
Behalten Sie die Feuchtigkeit mit einem Hygrometer im Blick: Mehr als 65 % Luftfeuchtigkeit sollten im Haus nicht herrschen, Werte unter 35 % sind ebenfalls ungesund.
Vorsicht: Beim Lüften in den Sommermonaten kann an kalten Bauteilen die Luftfeuchtigkeit kondensieren. Dieses Phänomen kann man zum Beispiel an freiliegenden, „schwitzenden“ Kalt wasserleitungen beobachten. Deshalb sollten Keller im Sommer möglichst wenig, und wenn, nur in kühlen Morgenstunden gelüftet werden. Falsches sommerliches Lüften ist eine häufige Ursache für feuchte Keller!
Bis zu 20 Prozent der Energie gehen durch Zugluft an Fenstern und Türen verloren. Dabei lassen sich zugige Fenster und Türen leicht und kostengünstig abdichten. Der Handel bietet eine breite Palette von Dichtungsbändern aus Schaumstoff an. Besser sind Profildichtungen. Sie sind zwar etwas teurer, aber auch haltbarer. Zieht es unter der Eingangs- oder Balkontür hindurch, helfen einfache Dichtungsbürsten aus dem Baumarkt. Sie lassen sich an der Unterkante der Tür anschrauben. Wer Rollläden oder Vorhänge über Nacht schließt, vermeidet zusätzlichen Wärmeverlust über die Fensterflächen.

Allgemein Stromsparen:

- Ein Wechsel des Stromanbieters sollte immer in Betracht gezogen werden. Daher lohnt es sich zu informieren. Im Internet gibt es verschiedene Quellen die z.B. alle Stromanbieter in einem bestimmten PLZ Bereich miteinander vergleichen.
- Standby achten (Evtl. Master-Slave Steckdose oder mit Kippschalter)
- Lassen Sie nur dort Licht brennen, wo sie es auch brauchen (Nicht Abwesend sein oder wenn abwesend, dann ausschalten!)
- Es lassen sich bis zu 80 Prozent Strom sparen, wenn sie Energiesparlampen oder LED Lampen statt herkömmliche Glühlampen benutzen.
- Vemeiden Sie Deckenfluter, die verbrauchen noch mal das 5fache einer normalen Glühlampe
- Vorsicht beim Strom sparen durch Halogen-Lampen, diese verbrauchen zwar weniger Strom als herkömmliche Glühlampen, jedoch brauchen sie meist mehr als eine Halogen-Lampe für einen Raum. Hier ist genaues Nachrechen gefragt
- Energiesparsame Geräte kaufen (Energieeffizienzklasse beachten)

Küche:

- Stellen Sie die Temperaturen in ihren Kühl- und Gefrierschränken nicht niedriger als nötig (Kühlschrank: 7 °C, Gefrierschrank: -18 °C)
- Achten Sie darauf, dass Sie Töpfe (mit Deckel!) benutzen die mindestens den gleichen Durchmesser wie die Herdplatte haben, sofern Ihre Herdplatte das nicht von alleine Regeln kann.
- Benutzen Sie lieber eine Gefriertruhe als einen Gefrierschrank um Strom zu sparen.
- Stellen Sie die Gefriertruhe in einen kalten Raum wie dem Keller (achten Sie aber auf die Anweisungen in der Bedienungsanleitung), dass reduziert den Stromverbrauch nochmals.
- Waschen Sie grobe Speisereste auf dem Geschirr nicht ab sondern entfernen Sie diese mit einer Serviette o.ä. bevor Sie diese in eine Spülmaschine stecken.
- Lassen Sie die Tür von der Spülmaschine nicht so lange auf, damit Speisereste nicht festtrocknen und Sie diese dann nachspülen müssen
- Sparen Sie Strom indem Sie beim Erwärmen von Gerichten unter 500g die Mikrowelle und nicht den Herd benutzen.
- Restwärme nutzen, also schon etwas früher auf Null stellen, es wird noch nachgeheizt und das Essen auch gar
- Tauen Sie Ihren Kühlschrank und Ihr Gefrierfach auch regelmässig ab
eine Eisschicht im Kühlschrank erhöht den Energiebedarf deutlich!
- Warme Speisen erst Abkühlen lassen bevor man sie in den Kühlschrank stellt
- Bei kleinen Wassermengen den Wasserkocher nutzen. Auch für Paste, Eier und vieles mehr lohnt es sich, das Wasser im Wasserkocher vorzukochen und dann kochend in den Topf zu schütten!
- Beim Elektroherd: Kochstellen rechtzeitig vom Ankochen auf Fortkochen herunterschalten. Die Kochstellen fünf bis zehn Minuten vor Ende der Gardauer ausschalten und die Nachwärme nutzen.
- Beim Backen auf das Vorheizen verzichten. Backofentür nicht zu oft öffnen. Nachwärme nutzen.
- Kaffee- oder Teemaschine nicht zum warm Halten verwenden. Besser Getränke in eine Thermoskanne umfüllen.
- Herd und Kühlschrank schließen und nur kurz öffnen
- Volle Spülmaschine und nicht nur für 2-3 Teile anstellen -> richtiges Programm wählen -> je nach Verschmutzungsgrad, Eco-Taste nutzen

Waschen:

Im Sommer sollten Sie keinen Trockner nutzen, sondern lieber Ihre Wäsche im Freien aufhängen. Im Winter jedoch sollten Sie, wenn Sie keinen Trockenboden bzw. Keller haben, den Wäschetrockner nutzen. Der Strom-Verbrauch des Trockners ist geringer als die Energie die Sie brauchen um den Raum, indem Sie ihre Wäsche trocknen, wieder auf die Ausgangstemperatur zu heizen. Denn die Temperatur sinkt durch das Trocknen der Wäsche und dem anschliessenden Lüften.
Vermeiden sie zusätzliche Programme wie das Vorwaschprogramm und behandeln Sie schwierige Flecken und/oder weichen die Wäsche vorher ein.
Benutzen Sie die Kochwäsche nur bei Krankheit ansonsten, reichen Temperaturen bis zu 60 °C. aus
Bügeln Sie nur Sachen, die wichtig sind; wenn Sie Handtücher und Pullover nur mit der Hand glatt streichen, können Sie schon bis zu 8 Euro im Jahr sparen.
bei generellen Problemen mit Luftfeuchtigkeit kann ein Luftentfeuchtungsgerät helfen
volle Waschmaschine, nicht halbleer anstellen oder nur für einzelne Kleidungsstücke!
richtiges Programm wählen -> je nach Verschmutzungsgrad, Eco-Taste nutzen

Und zum Waschen noch die “Symbolkunde” (Pflegesymbole) auf den Etiketten der Kleidungsstücke: Pflegesymbole (auch sind hier Tipps zur Fleckenentfernung zu finden)

Umweltschutz:

- Richtig dosieren. Mehr ist nicht gleich besser.
- Effizienz: Für ein Pommes den Backofen auf 220Grad (+vor)heizen und dann 20 Minuten backen bringt nichts genau wie 10Liter Wasser zu erhitzen um 1 Ei zu kochen

Umweltschutz bei der Reinigung

In den meisten Putzschränken findet sich eine ganze Batterie von Spezialreinigern. Die meisten davon sind nicht nur unnütz, sie belasten außerdem das Abwasser.
Eine Hand voll Putzmittel reicht aus, um sämtliche Verschmutzungen im Haushalt zuverlässig zu entfernen:

- Allzweckreiniger
Für alle abwaschbaren Flächen, z. B. Fußboden, Möbel, Edelstahl, Herd, Glas, Metalle

- Spülmittel
Zur Geschirrreinigung, zum Abwaschen von Möbeln, Kühlschrank und Glas

- Scheuermittel oder Schlemmkreide
Zum Entfernen hartnäckiger Verschmutzungen auf unempfindlichen Oberflächen

- Bürste, Scheuerschwamm und Topfreiniger
Zum Entfernen hartnäckiger Verschmutzungen

- evtl. Spiritus
zur Glas- bzw. Fensterreinigung

Wärmedämmung des Gebäudes:

Ein wichtiger Faktor für eine grundlegende Energieersparnis ist eine ausreichende Dämmung des Gebäudes. Besonderes in Altbauten ist kaum eine ausreichende Dämmungsschicht zu finden. Insbesondere über alte Fenster geht eine Menge Energie verloren. Auskunft über die Energieeigenschaften Ihres Gebäudes liefert beispielsweise ein Energiepass. Ferner können mit einer Wärmebildkamera Schwachstellen in der Wärmedämmung erkannt werden und folglich ausgebessert werden. Eine Investition in eine ausreichende Dämmung amortisiert sich in der Regel durch die hohe Energieersparnis sehr schnell. Außerdem sind für Modernisierungen häufig Fördermöglichkeiten vorhanden.
Verfügt Ihr Haus über einen veralteten Brennwertkessel, ist hier das größte Energiesparpotential zu finden. Indem Sie ihre Brennwerttechnik aufrüsten, können sie 20 bis 40% des jährlichen Verbrauchs einsparen. Im Gegensatz zu den älteren Heizkesseln, wird die Abwärme des Abgases mit Moderner Brennwerttechnik nicht aus dem Schornstein geleitet, sondern ebenfalls genutzt.
Überprüfung der bestehenden Heizungsanlage
Ein weiterer Ansatz zur Einsparung von Gas ist die Überprüfung der Speicheranlage. Diese ist häufig schlecht isoliert was dazu führt, dass sie Wärme abstrahlt, anstatt diese der Heizung zur Verfügung zu stellen. Selbiges gilt auch für die abführenden Leitungen. Als Kontrolle können Sie die Temperatur im Heizungskeller ermitteln. Ist diese hoch, ist davon auszugehen, dass unnötig Wärme verloren geht.
Als wichtiger Faktor gilt zudem die fristgerechte Reinigung und Wartung der Heizungsanlage. Nur ein Fachmann kann etwaige Unregelmäßigkeiten aufspüren und beheben. Dieser kann auch auf Verbesserungsmöglichkeiten hinweisen. Außerdem kann ein Fachmann die Einstellungen des Kessels überprüfen und gegebenenfalls anpassen.

langfristig technische Veränderungen planen/umsetzen (durch den Vermieter) So könnte man im Flur und evtl. auch vor den Eingangstüren (Bewegungs-)Sensoren für Licht anbauen. Dann geht das Licht sofort an, wenn jemand kommt und leuchtet automatisch 5 Minuten. Dann geht es wieder aus.
Da gibt es sicher noch mehr Sachen, wenn man drüber nachdenkt. (z. B. gibt es jetzt bessere Wäschetrockner mit Wärmepumpe. Mit Wärmepumpe bringt es. Das spart 40 Prozent Energie.

Am Besten mit Wärmepumpe – Testbericht
Thermohygrometer: Diese zeigen die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit an und überprüfen das Raumklima. Blinkt das rote Licht ist Lüften erforderlich. Küche? Bad?

Abdichtung breiter Ritzen an Fenstern und Türen mit selbstklebenden Streifen! (zu Hause macht man das privat selber)

Programmierbare Heizkörperthermostate (ab ca. 35 Euro im Baumarkt erhältlich) kann man pro Tag und über die ganze Woche programmieren (7 Tage) Senkt dann die Temperatur, wenn ihr nicht da seit.) -> Da jeder einen unterschiedlichen zeitlichen Ablauf hat recht sinnvoll, meistens vergisst man es ja die Heizung um einen Strich herunterzuregeln wenn man weggeht.

Anbringen von Dämmplatten oder flexiblen Dämmfolien (auch im Baumarkt erhältlich) hinter den Heizungen, da die Wände hier oft dünner sind.

Ein Thermostat hilft die Temperatur auf ein erträgliches Maß einzustellen und konstant zu halten. Thermostate ermöglichen ebenfalls individuelle Hauptheizzeiten, sowie eine Nachtabsenkung. Zudem ist eine Entlüftung des Heizkörpers in regelmäßigen Abständen anzuraten.

Ich hoffe das wird dem einen oder anderem weiterhelfen.

Warteschleife…

Wer kennt sie nicht, die Warteschleife und den Satz: “Der nächste freie Mitarbeiter ist für sie reserviert!”

Nun, eine lange Reise ging mit dem Eintippen der Telefonnummer los…
Die Überlastung war mir bekannt also stellte ich mich auf längere Wartezeiten ein. Es klingelte: “Der nächste freie Mitarbeiter wird in frühstens 10 Minuten für sie da sein” sprach die Bandansage während die Musik weiterlief. Um seine Zeit nicht sinnlos mit dem Tragen des Telefons am Ohr zu vergeuden gibt es ja eine wunderbare Funktion – Die Freisprechfunktion. Also Knopf gedrückt und schon wurde die Wartemelodie lauter und das Telefon konnte auf den Schreibtisch gelegt werden.
Nebenbei sortierte ich also Unterlagen, chatte ein wenig und lernte anschließend wieder weiter. Nach 30 Minuten dann fing die Wartemusik mit den ständigen Unterbrechungen: “Der nächste freie Mitarbeiter ist für sie da. Kennen sie nicht bereits unser Online Kundenportal…” etwas an zu nerven, aber gut Dingen will Weile haben. Dann, nach 40 Minuten, meldete sich ein freundlicher Mitarbeiter bei mir und leitete mich promt weiter. Weitere 10 Minuten Warteschleife folgten. Der zweite freundliche Mitarbeiter an den ich nun weitergeleitet worden war, wie kann es anders sein, leitete mich nun an die Firma weiter die zuständg für mein Problem ist. Er gab mir Telefonnummer und Name der Firma. Da nichts weiter war beendete ich das Gespräch nach 55 Minuten Wartezeit und 5 Minuten Gesprächszeit. Gut gelaunt und mit viel Verständnis legte ich auf. Die Mitarbeiter waren nett und halfen mir weiter, die Wartezeit war hoch, aber damit rechnete ich ja bereits und es gab nichts Frustrierendes da ich die Zeit nutzte und mir weitergeholfen worden war. – Die Servicenummer war auch kostenlos.
Kurz danach versuchte ich die Firma anzurufen, niemand ging ran. Ein Versuch war es Wert, aber um 22 Uhr war die Wahrscheinlichkeit auf Erfolg gering. Eine Bandansage lief und rasselte die Öffnungszeiten runter. Am nächsten Tag also erneut ein Anruf bei der Firma. Eine Frau hob ab und ich hörte Kinder im Hintergrund, leicht irritiert, aber ohne das es bei mir Klick machte stellte ich mich vor und schilderte mein Problem. Eine Pause folgte und sie meinte: “Einen Moment bitte”. Ich wartete und beschäftigte mich mit meinen Unterlagen die auf dem Tisch lagen. Nebenbei schwirrten mir die Kinderstimmen durch den Kopf. Ein “Callcenter mit Kindern im Hintergrund, das passt doch nicht”, dennoch machte es nicht Klick. Ein Mann meldete sich und ich schreckte aus der Vertiefung in die Unterlagen auf. Eine Begrüßung und die kurze Schilderung meines Problems folgten,… wieder ohne nachzudenken. Dies wäre eine private Nummer meinte der freundliche Mann. Vielleicht gab mir der Mitarbeiter die Privatnummer des Technikers der mit meinem Fall betraut ist oder die Nummer habe sich einfach geändert. Ich fragte nach und der Mann war weder Techniker, noch hätte er irgendetwas mit der Firma oder meinem Problem zu tun. Anscheinend riefen bei ihm jedoch öfter Leute an die weitergeleitet worden waren. Ich Entschuldigte mich für die Störung, verabschiedete mich und legte auf. Verwundert forschte ich im Internet nach, fand die Telefonnummer der Firma, die mit meinen Notizen übereinstimmte. Ein Blick in die gewählten Telefonnummern brachte Aufschluss. 1234-567-89 und 1234-5677-89 am Vorabend. Eine 7 zu wenig gewählt und schon kommt amn woanders raus. Zügig die richtige Nummer vom Vorabend ins Telefon getippt und es klingelte.
Warteschleife… Also Freisprechfunktion an und Zeit nutzen. Nur,… was war das? Nach knappen 5 Minuten: “Piep, Piep, Piep, Piep, Piep….” War ein Mitarbeiter rangegangen ohne das ich es mitbekommen habe? Und da er nichts als Reaktion bekam hat er vielleicht aufgelegt? Das Telefon lag doch direkt vor mir und ich hätte es mitbekommen, oder? Ein zweiter Versuch sollte es zeigen. Nach 5 Minuten wieder: “Piep, Piep, Piep…” Aus der Warteschleife rausgeflogen? Nach dem 3, 4, 5,… bis 16ten Versuch war ich entnervt und gab auf. Bis zum nächsten Werktag also…
Das man aus einer Warteschleife entfernt wird ist mir auch noch nicht passiert…

Am Samstag…

…geht es los. Nur wohin? Sachen ins Auto gepackt, 400km fahren, Sachen auspacken und schon bin ich in einem neuen Leben? Am Anfang wahrscheinlich auf mich allein gestellt. Schon seltsam wenn ich an das Gespräch mit meiner Tante zurückdenke. Sie hatte wirklich recht. “Das gemütliche beisammensein” war in dem Sinne eine Abschiedsparty für mich. Die Reaktionen haben mich auf positive Art stark überrascht und gingen mir Nahe. Ich freue mich selbst entscheiden zu können, unabhängig zu sein, neue Leute kennen zu lernen, hoffe lang verschollene Gefühle wiederzubeleben beziehungsweise wieder zu entdecken, freue mich auf einen tierischen Mitbewohner, freue mich auf all diese Erlebnisse und Erfahrungen… und gleichzeitig ängstigen sie mich. Gewisse Dinge kann ich nicht vergessen, ich denke immer noch an Sie. Es hat zwei jahre gedauert bis wir uns voneinander Verabschiedeten. Es ist schade, dass es weder damals noch “heute” geklappt hat. Es waren schöne und glückliche Momente, aber auch traurige und verletzende. Wären Gefühle die Schneeflocken in einer Glaskugel, dann würden sie gerade tosend durch das Glas wirbeln, jedoch nie heraus. Sie sind Gefangen, gewissermaßen sind es Sprünge im Glas die sich in meinen Reaktionen äußern. Angst bringt uns voran und kann uns gleichzeitig lähmen. Manchmal bringt sie uns ironischerweise gerade mit ihrer Lähmung voran. Paradox. Ob ich diese neue Welt, die sich nun zu meinen bisherigen gesellt, bewältigen kann? Keine Ahnung, aber ich werde mein Bestes geben. Gedankensprünge hin oder her…
Es gibt Menschen in meinem Leben bei denen ich nicht weiß wie ich zu ihnen stehe. Eigentlich weiß ich ja wie ich zu ihnen stehe, aber irgendetwas ist dahinter etwas was ich nicht erfassen oder sehen kann. Irgendein Aspekt der eine seltsame Faszination auf mich ausübt. Muss ich diese Schneeflocken wirklich durch ein Glas gefangen halten? Ich glaube ich habe Angst davor sie rauszulassen. Diese Kontrolle hat mich damals vor Schmerz bewahrt, doch jetzt ist sie hinderlich und verursacht genau diesen. Körperlich bin ich nervös, geistig stellen sich mir nur Fragen die ich gerne beantwortet haben möchte. Ich stehe nicht im Mittelpunkt (meiner eigenen Gedanken), das tat ich nur einmal wirklich und das führte zu einem Ende durch einen Verlust. Sicherlich frage ich mich wer ich bin, wohin es geht, was mir noch begegnen wird, aber aktuell schwirren mir diese gewissen Personen einfach durch den Kopf. Bei einigen glaube ich überlege ich ernsthaft ob ich mir etwas wünsche was ich mir nicht eingestehen will und traue mich nicht weiter, weil ich Angst habe das es nichts wird, ich denjenigen verletze und das was ist verloren geht. Nicht jedem gelingt es den Ausgangszustand wiederherzustellen, denn dieser ist einfach nicht mehr existent. Er kann in veränderter Form weiterbestehen, aber nur unter richtigen Bedingungen. Diese Möglichkeiten möchte ich nutzen, viel zu viel ging schon verloren. Eine Angst die ich besitze ist irgendwann auf mein Leben zurückzuschauen und zu viel zu bereuen und in diesem Zustand zu sterben. Warum kommen eigentlich andere Menschen vor mir selbst, selbst in meinen eigenen Gedanken? Habe ich einen Helferkomplex oder liegt es daran das ich weiß was ich mache und welche Auswirkungen es auf mich hat und daher brauche ich darüber nicht so oft nachdenken, aber welche Konsequenzen dies auf andere hat weiß ich nicht und denke deshalb so sehr darüber nach? Wahrscheinlich beides und einiges mehr. Jeder hat seine eigene Existenzebene, aber in welcher Welt liegt meine? Meine scheint zwischen den anderen zu liegen und sich zu bewegen und woanders in diesem Raum existieren noch weitere. Ich scheine in jeder zu existieren. In jeder ein Teil von mir? Wieder wandere ich durch zwei verschiedene Welten.
Es wird mir einiges fehlen. Ich werde Menschen, Situationen, Orte und andere Dinge vermissen.

Ich werde mein Bestes geben das zu pflegen was mir wichtig ist, auch wenn ich es mir nicht immer bewahren kann.

A worried woman went to her gynecologist and said: ‘Doctor, I have a serious problem and desperately need your help! My baby is not even 1 year old and I’m pregnant again. I don’t want kids so close together. So the doctor said: ‘OK and what do you want me to do?’ She said: ‘I want you to end my pregnancy, and I’m counting on your help with this.’ The doctor thought for a little, and after some si…lence he said to the lady: ‘I think I have a better solution for your problem. It’s less dangerous for you too.’ She smiled, thinking that the doctor was going to accept her request. Then he continued: ‘You see, in order for you not to have to take care 2 babies at the same time, let’s kill the one in your arms. This way, you could rest some before the other one is born. If we’re going to kill one of them, it doesn’t matter which one it is. There would be no risk for your body if you chose the one in your arms. The lady was horrified and said: ‘No doctor! How terrible! It’s a crime to kill a child! ‘I agree’, the doctor replied. ‘But you seemed to be OK with it, so I thought maybe that was the best solution.’ The doctor smiled, realizing that he had made his point. He convinced the mom that there is no difference in killing a child that’s already been born and one that’s still in the womb. The crime is the same!
If you agree, you can share this text.

Also Spam…

…nimmt immer interessantere Formen an. Mein (nicht existierender) Blizzard Account wird mehrmals wöchentlich gesperrt oder es gibt Fehler damit die mein Passwort benötigenn, das FBI schreibt mich an, ich habe Verwandte von denen ich nichts weiß, ich gewinne sehr oft als 1.000.000ster Kunde etwas, Notleidene aus aller Welt brauche mein Geld, manchmal ist es auch eine Erbschaft für die ich einen gewissen Geldbetrag zahlen soll – natürlich nur für die Bearbeitungskosten des Notars oder dergleichen. Achja, und den ganzen Potenzmittelkram und die liebeswütigen Flirtnachbarn nicht zu vergessen. Aber sowas:

“Unser Team ist eine einzigartige Produzent von hochwertigen gefälschten Dokumenten.
Wir bieten nur original hochwertige gefälschte Pässe , Führerscheine , Personalausweise , Briefmarken und andere Produkte für eine Reihe von Ländern wie:
USA, Australien, Belgien, Brasilien, Kanada , Italien , Finnland, Frankreich, Deutschland , Israel , Mexiko, Niederlande , Südafrika, Spanien, Vereinigtes Königreich . Diese Liste ist nicht vollständig.”

habe ich noch nie bekommen. Das illegale Geschäft wirkt ja schon fast seriös…
Rauben jetzt Kriminelle andere Kriminelle aus? Oder wollen sie mehr Kriminelle dadurch anwerben? Oder ist es gar eine “Spam E-Mail” der Polizei?… *ironisch

Der gesunde Menschenverstand springt doch normalerweise bei dem Wort “illegal” oder “gefälscht” an. Geht der Trend zu den Trieben eines Menschen über? Immer neue Ideen kommen zum Vorschein. Bin ja mal gespannt wie es weitergeht.

Verwundert…

…mag der falsche Ausdruck sein. Mal abgesehen davon was jeder unter richtig und falsch versteht. Seit dem “digitalen Umzug” habe ich das Gefühl das meine Website Gestalt bekommt. Am Anfang löste die Idee einer Website eher negative und abwertende Gedanken und Gefühle hervor. Rückblickend ist es eine große Hilfe und eine interessante Sache auf sich selbst zurückzuschauen und auch zu wissen was andere von den eigenen erschaffenen Dingen halten. Es hilft einem den Überblick zu behalten und dient mitunter auch als Nachschlagewerk. Erstaunlich wie sich Ansichten ändern können. Verblüffend wie sich einfach alles verändert, obwohl es doch irgendwie gleich bleibt.