Wandel

Im Grunde zerfällt alles im Wandel.
Derjenige der den Wandel aufhalten will,
Zerfällt genau so, wie der Wandel selbst,
Weil er den Stillstand herbeiruft.

Er wünscht sich nicht den Stillstand,
Weil er Ihn kennt und die Illusion lebte,
Sondern weil das – was für Ihn ist,
Ihm wichtig war, blieb und sei.

Und so zerfällt auch er,
In der Hoffnung es halten zu können.
Aushalten, ertragen, versuchen?
Scheitern.

Die Frage ist einfach.
Die Antwort schwer.
Die Lösung, gar unmöglich.
Pessimistisch?

Wer ist es der sich wandeln soll?
Es?
Du?
Ich?
Wir?
Alle?

Unwissenheit sich ergibt
Und Verzweiflung daraus erwächst.
Suche nach dem Ich, der Lösung,
Dem Wandel?

Wer bin Ich?
Was tue Ich?
Was kann Ich?
Was werde Ich?

Wahrheit oder Lüge?
Was wissen wir schon?
Kennen wir uns?
Wärst du da?

Wieder einmal: Vorbestimmt oder frei?
Ich wünschte ich wüsste es
Und doch egal es ist
Zu viel des Guten:

„Es ist Genug!“

Verzweiflung, Verwirrung, Unsicherheit, Angst und Trauer
Es spukt umher -
Ich kann nicht mehr

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