„Quälende Gedanken sind reine Energieverschwendung die Kräfte die dabei verloren gehen könnte man viel besser einsetzen“ sagte er zum Abschluss. „Averin“ dachte ich. Jedes mal aufs Neue wunderte ich mich über einen so speziellen Namen. Sieben Jahre war es her. Sieben lange Jahre wiederholte ich innerlich.
Die sieben Farben des Regenbogens, ursprünglich die sieben Planeten, die sieben Töne… ging ich gedanklich durch. „Regenbogen, Planeten, Töne“ wisperte ich. Averin stand noch immer vor mir und schaute mich auf eine Art an, die weder vorwurfsvoll war, noch Unverständlichkeit ausdrückte. Wahrscheinlich ist er einer oder auch der Einzige der mich im Moment verstehen kann. Ich denke oft darüber nach was passiert wäre wenn die Sieben nicht gewesen wäre wie schön es alles gewesen wäre. Er und Ich. Zusammen. Es wäre alles so schön gewesen.
„Vielleicht ist das der einzige Weg um das zu erreichen was ich mir am sehnlichsten wünsche“ sagte ich mit in Trauer verzerrter Stimme. Ich weiß nicht was ich erwartete was es mir bringen sollte.
„Ich vertraue dir“ erwiderte er „Ich vertraue dir das du das Richtige tun wirst. Nicht das Richtige für mich, nicht das Richtige für deine Familie, nicht das Richtige für – deine Schwester… das Richtige für dich“.
Der Wind zog an mir vorbei und es wirkte so als wenn er derjenige wäre der in meine eigene kleine Welt eingetreten war.
Es würde noch viel zum Reden geben. Er war es der den ersten Schritt auf mich zuging. Nun, war ich es die einen Schritt machen musste. Nein! Nicht rückwärts – vorwärts. Nun war ich es die etwas lernen musste. Vertrauen, Nähe, Wärme… Leben.
… langsam löste ich meinen Finger vom Abzug…