Mami, Papi…

Gedanken die hervorbrechen und sich einen Weg an die Oberfläche bahnen.
Mami, warum tut er mir weh wenn er mich liebt?
Erinnerungen die sich wie Wasser mit der Zeit durch den Stein schneiden.
Mami, warum hilfst du mir nicht wenn du mich liebst?
Emotionen, die an Intensität kaum zu ertragen sind.
Liebst du mich denn nicht mehr? War ich etwa ungezogen?
Narben die immer noch bluten. Habe ich darum gebeten? – Wollte ich es je?
Mami, warum streitest du mit Papa?
Verstand ich wirklich was geschah? Die Last der Verantwortung und Verzweiflung, die einen Menschen zerstörte, traf sie auch mich?
Mami, hat er etwas Böses gemacht? Warum bringt er dich zum Weinen?
Auch die Zeit heilt nicht alle Wunden. Erst das Ende der Zeit, mein eigenes Ziel der Zeit, wird mich heilen.
Mami, warum tust du mir jetzt auch weh? Mag Papi mich mehr als Dich?
Und sie wird auch euch Heilung bringen.
Warum schaust du weg? Warum weinst du?
Der Bote wird zu euch kommen, einen Boten den ihr selbst erschaffen habt.
Mami, Papi ich habe mich entschieden.
Wurde ich nicht unschuldig geboren wie jedes andere Kind auch?
Mami, habt ihr mir nicht gemeinsam das Leben geschenkt? Warum tut ihr mir jetzt gemeinsam weh?
Ihr habt mir zusammen meine Unschuld geraubt. Aber nur ich allein werde euch etwas berauben.
Papi bitte nicht, es tut so furchtbar weh, ich will das nicht.
Genoss die Panik als ich die Tür verschloss und ihr zusammen – gefangen mit mir.
Papi verbrennt mein Innerstes mit seiner Freude, Mami schlägt mich dafür. Mami, so hilf mir doch!
Die Klinge in meiner Hand und das Lächeln im Gesicht.
Mami, bitte schütze mich. Papi, ich vertraute dir.
Bis ihr langsam begreift. Realisiert es, in die Ecke getrieben zu sein.
Papi lass mich los, geh raus aus mir.
Jeden Tag wurde ich schwächer und schöpfte Kraft aus dieser Stärke.
Papi, ich habe Angst vor dir. Warum grinst du so?
Nun seit ihr die Schwachen und es gibt mir Kraft die Panik in euren Augen zu sehen.
Papi, was ist das?
Mami, Papi… ich habe eine Botschaft für euch!
Papi, was hast du mit mir getan?
Viele Jahre sind vergangen. Ich lebe, manchmal in Angst, manchmal in Freude, aber verfluche nicht das was mir angetan wurde,…

Mami, mein Bauch…

…ich verfluche das es weiterhin geschieht…

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