Dies ist eine uralte Liebesgeschichte die von Byte to Byte weitergegeben wurde. Sie begann eines Tages als Mister USB in sein neues Heim umzog. Aufgrund des rauschenden Lüfters und der schlechten dunklen Lage in seinem alten Personal Computer und der daraus resultierenden Lärmbelästigung ging er fort. Angekommen in seinem neuen PC-USB-Port Straße Nr.1 Heim richtete er sich gemütlich ein und kopierte Daten über Daten und teilweise kamen Dinge zum Vorschein bei denen er gedacht hätte das er sie für immer verloren hätte. Unteranderem waren dies seine alten intimen Schaltkreispläne, Telekom Personaldaten und Blogeinträge aus seiner Zeit als Antivirenspion. Er freute sich seines Lebens und der besseren Lage, angesteckt in der Front seines neuen PC´s. Als er seine neu formatierte Wohnung mit Ordnern, Unterordnern, Verzeichnissen und Dateien eingerichtet hatte beschloss er sich ein wenig in seiner neuen digitalen Wohnumgebung umzuschauen. Er ging auf die große Festplatte und griff mehrmals auf den Spielordner, um zugegebener maßen, auch auf den XXX-PIC´s und Adult-Games Ordner zuzugreifen. Um ein wenig Abwechslung in sein Leben zu bringen wollte er aber etwas großartiges tun, etwas sensationelles, etwas unvergessliches. Dies konnte man einzig im „Freigegebenen Ordner“ schaffen, die Partition der Festplatte die jedem offen stand solange der User Online war. Es handelte sich dabei um eine Kneipe die dank der Gnade des allmächtigen Administrator geschaffen wurde. Also der perfekte Ort um ein wenig Spaß zu erleben und neue Kontakte zu knüpfen. Und tatsächlich traf unser Mister USB dort eine interessante Miss USB. Nach ein oder zwei Dateninputs tauschten sie ihre Seriennummern aus und gingen nach Hause. Nach einigen Wochen kam es zum gemeinsamen Treffen der Beiden. Nach einem für beide auf Hochspannung laufenden Datenverkehr kam es zum Austausch vom Datentransfer. Miss USB fürchtete das nun eine neue Datei namens „Unerwartetes USB Kindchen“ entstehen könnte, aber daraufhin entgegnete Mister USB das Miss USB ja schreibgeschützt wäre und nichts passieren könnte. Leider scheiterte die Beziehung nach einiger Weile da Miss USB ein paar Attribute nicht mehr vor ihrem Partner verstecken konnte. Es stellte sich heraus, dass Miss USB eine Misses war und zum anderen auch noch keine Orginal-USB war, sondern eine USB-Cardreaderin war. Dies konnte Mister USB nicht dulden und verließ sie. Er schloss sich anschließend einigen üblen Dateien im virenverseuchten Teil der Festplatte an. Er starb durch Löschung eines ehemaligen Kollegen von ihm. AntiVir schlug erbarmungslos zu – ein Trojaner war in Mister USB gefahren. Misses USB lebte einige Monate glücklich mit ihrem Mann zusammen, verstarb dann aber plötzlich und unerwartet an einem Systemfehlers der Grundlage allen Lebens: „Windows Vista“.